Was vorher geschah:
PAI-CHIANG MAI-KHON KAEN
Nach insgesamt 15 Stunden Fahrt, unterteilt in zwei wilde Busfahrten, sind wir nun im Nordosten von Thailand angekommen.
Um 05:11 Uhr, SAWADIEE KAA Khon Kaen. Eine verschlafene Stadt begrüßte uns. Die Bürgersteige waren noch hochgeklappt, die Straßenhunde wälzten sich auf dem warmen Asphalt, wo die Sonne ihre ersten Sonnenstrahlen hinschickte und ein paar Mönche begegneten uns, die auf ihrer täglichen Prozedur ihre Almosen einsammelten. Viel aufregender sollte es für uns heute auch nicht mehr werden, denn heute war Feiertag in Thailand! Doch das wussten wir bei unserer Ankunft noch nicht.
Doch dann trafen wir Molly während wir bei gefühlten 35 Grad auf der Suche nach der Immigration Office für unsere Visaverlängerung waren und sahen entsprechend aufgeschmissen aus als wir feststellten, dass das Office nach unserer Stadtkarte vor unseren Augen sein sollte, aber wir nur ein abgerissenes Grundstück vorfanden. Molly half uns aus der Patsche…Sie zeichnete uns eine neue Stadtkarte, mit deutsch und thailändischen Straßennamen und jeweiligen Busnummern, die uns schneller ans Ziel bringen sollten. Zusätzlich sagte sie uns dass wir uns die Pagoda etwas außerhalb der Stadt nicht entgehen lassen sollten und abends unbedingt auf den Nachtmarkt Taptarn fahren sollten. Der Hinweis aus meinem Reiseführer, dass die Menschen im Nordosten von Thailand die freundlichsten und hilfsbereitesten sein sollten, wurde damit bestätigt.
Wir fuhren für 9 Baht, also ungefähr 25 Cent, Richtung „Pagoda Turm“ und durften nach neun Stockwerken einen Blick über Khon Kaen erhaschen. Allerdings zusammen mit 15 weiteren Touristen auf maximal 6 Quadratmetern. Herrlich! Wir hatten unsere Erinnerungsfotos geschossen und entschieden uns für eine Pause in einem kleinen Café. Hier verbrachten wir entspannte zwei Stunden bis unser Hunger uns zum Taptarn führte und ich eine aufschlussreiche Erkenntnis über die Mode in Thailand hatte.
An alle modebewussten Menschen da draußen:
- Thailand ist vielfältig in jeglicher Hinsicht, speziell in Sachen Mode. Aufregend!
- Thailand KANN trendy sein, ist es aber nicht immer!
- Thailand hat eine ausgeprägte Streetstyle-Szene. Undercover, allerdings noch! Von der Studentin bis zum Polizeimann, die haben es drauf.
Also meine ersten stylischen MUST-HAVES aus Asien:
- Culotte: Die gute Karottenhose ist der absolute Bringer wenn, ihr noch keine im Kleiderschrank habt, schlagt zu! Material und Farbe ihr dürft euch austoben! Neben den Klassikern schwarz oder blau-weiß gestreift, finde ich eine Culotte mit wilden Ethno-Prints oder Blumenkreatioen à la Kooperation KENZO//H&M für den tristen Herbst in Deutschland und den Sommer auf der anderen Weltkugel super stylish.
- OVERSIZE: Traut euch! Hier werden auch in Thailand keine Kompromisse gemacht. Die Regel nur ein Teil am Outfit darf übergroß sein ist hiermit überholt! Was hier ganz weit vorne ist: Kleider in der XXXL. Super praktisch und bequem. Meine Favoriten: alte übergroße Vintageteile mit Aufdruck aus vergangenen Zeiten oder in Basicfarben.
„Man sollte sich nicht zu sehr an Moden hängen, zu sehr an sie glauben. Man sollte jede Mode mit Humor nehmen – genügend an sie glauben, um den Eindruck zu erwecken, sie zu leben, aber niemals zu sehr – und sich so die Freiheit bewahren. “ – Yves Saint Laurent
In diesem Sinne, passt auf euch auf und euren Kleiderschrank!
Liebe Grüße aus UBON RATCHATHANI, eure Joana
Guten Morgen aus Deutschland, liebste Joana 🙂 Der Yves , ich finde er hat Recht…Das betrifft auch nicht nur den Bereich Mode…..euch wünsche ich eine gute Weiterreise…so langsam dürfte es Richtung Süden gehen, denke ich.
Dicken Kuss und Liebe von,
Mamilanski 🙂
LikeGefällt 1 Person
Guten Morgen aus Germany
LikeLike
🔆 der yves hat Recht…nicht nur in Bezug auf Mode finde ich das richtig 😃😘 Gute Weiterreise, so langsam gehts südlicher….😍🔆💖🌸 Dicken Kuss und Liebe von Mamilanski
LikeLike
Hallo Joana, Du wirst „anders wiederkommen“ als Du gegangen bist. Das ergibt sich von ganz allein und das wünsche ich Dir sehr.
Dein Blog erinnert mich sehr an meinen ersten Kontakt mit Asien – ebenfalls Thailand. – vor 15 Jahren. Wie so Viele bin ich hängen geblieben an Asien, reichliche Monate habe ich dort insgesamt verbracht. Unterschiedliche Länder bereist, so fremden Kulturen und Menschen begegnet und dadurch eine andere Einstellung zu vielen Dingen bekommen. Die alte Weisheit “ Weniger ist mehr “ trifft zu.
Noch ganz spannende Erlebnisse werden Dir begegnen, sei wachsam und hab‘ viel Spaß. Ebenso auch Für Deine Begleiter. Liebe Grüße Vom Kallemann.
LikeGefällt 1 Person
KALLEMANN, ich danke dir für deine Worte. Sie haben mich hier drüben sehr berührt & wie sehr alles stimmt! Grüße nach Deutschland!
LikeGefällt 1 Person